EHI-Studie checkt E-Food-Vollsortimenter

vollsortiment

Seltene Ausnahme im E-Food-Busines:
Vollsortimenter mit bundesweiter
Auslieferung.

Vor einem guten Jahr berichteten wir über eine Studie des EHI Retail Institutes, die rund 250 Online-Lebensmittelhändler untersuchte. Das „wissenschaftliche Institut des Handels“ (so die Selbstbezeichnung) konzentriert sich nun in seiner neuesten Studie auf jene 35 E-Food-Händler, „die dem Verbraucher die Möglichkeit bieten, sich einen nahezu vollständigen Wocheneinkauf mit frischen und kühlpflichtigen Lebensmitteln liefern zu lassen“. 19 dieser Händler sind Vollsortimenter, 11 Händler bieten ein reines Biosortiment, und 5 Händler bieten überwiegend Feinkost. Die Studie beschreibt alle 35 Shops Weiterlesen >

Kaufland startet online

kala_foto_kleinDer „große Bruder“ von Lidl hat in diesen Tagen einen Vollsortiment-Online-Shop eröffnet. Beide gehören zu Deutschlands zweitgrößtem Discounter, der Schwarz-Gruppe, die damit einen ersten Schritt in Richtung efood macht. Zunächst zwar nur in einem überschaubaren Testgebiet – dennoch nicht schlecht.

Es ist nicht schwer zu erraten, wo das Testgebiet liegt: in Berlin natürlich. Dort ist man mit einer eigenen Lieferflotte unterwegs, genau wie Rewe und Bringmeister. Und dass man anfänglich recht günstig sein will, um möglichst viele Weiterlesen >

Abwarten und herumprobieren…

startschuss_ver3Einerseits gehen die bislang veröffentlichten Studien (siehe entsprechende Rubrik auf diesem Blog) von einem Multi-Milliarden-Euro-Markt aus, andererseits tut sich in der Realität fast nichts. Prof. Roeb hat sicher recht, dass mit Online-Lebensmittel im Moment noch kein Geld verdient wird. Andererseits haben alle das Gefühl, dass da etwas Dickes auf uns zukommt. In der Zwischenzeit stehen sich die großen Einzelhändler selbst Weiterlesen >

Roeb: „Noch werden nur Verluste erwirtschaftet“

roeb_thomasProf. Dr. Thomas Roeb, Professor für BWL an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, sieht in E-Food im Moment noch kein lohnenswertes Geschäftsmodell. Selbst in Großbritannien, der Schweiz und bei Amazon sei das Geschäft nicht wirklich rentabel.

Herr Professor Roeb, Ihrer Meinung nach haben Unternehmen mit Lebensmittelhandel im Internet nirgends wirklich Erfolg. Nicht einmal die angeblich erfolgreiche Tesco in Großbritannien?
Kein Lebensmitteleinzelhändler publiziert klare Angaben zum Gewinn im Bereich E-Commerce – auch Tesco nicht. Allerdings sprechen die Signale aus der Branche dafür, dass zumindest in Deutschland Verluste erwirtschaftet werden. Aber selbst in Großbritannien, wo Tesco im E-Commerce Gewinne erwirtschaftet haben mag, waren diese Gewinne zu klein, um die Krise des Unternehmens zu verhindern. Weiterlesen >

Reifenhändler übernimmt Online-Supermarkt

einkaufswagenDer Online-Handel mit Lebensmitteln ist kein einfaches Geschäft – Reifen hingegen sind geradezu ein ideales Produkt für den Vertrieb über’s Internet. Wenn die richtige Größe bekannt ist, dann kann eigentlich nichts schief gehen – in aller Ruhe kann der Kunde dann online Marken und Preise vergleichen. Warum also nicht da kaufen, wo die Auswahl groß ist und die Preise günstig? So wurde die Plattform ReifenDirekt.de seit 1999 zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell. Die Betreiberin dahinter, die börsennotierte Delticom AG, macht inzwischen einen Umsatz von 560 Millionen Euro und ist mit Plattformen wie 123pneus.fr und mytires.uk „Europas führender Online-Vertrieb für Reifen“ (so Delticom). Im Februar übernahm die Delticom AG die E-Food-Plattformen lebensmittel.de und gourmondo.de. Warum aber steigt ein erfolgreicher Online-Reifenhändler in das ungleich schwierigere E-Food-Business ein? Weiterlesen >

Kein wirklich neues BILD

sechslogos_verfremdetAuch Computer Bild wollte es wieder einmal wissen: Nach gut zwei Jahren wurden die Online-Lebensmittelhändler einem erneuten Test unterzogen. Um mal gleich mit dem wenig überraschenden Fazit der Tester zu beginnen: „Online-Supermärkte können den Wochenend-Einkauf allenfalls ergänzen, aber nicht ersetzen.“ Aha. Auch die Minuspunkte fallen in die Kategorie „die üblichen Verdächtigen“: Versandkostenzuschläge treiben die Endsumme nach oben, eine Menge Verpackungsmüll Weiterlesen >

Bringt Amazon den idealen E-Food-Shop?

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Wie sieht der ideale E-Food-Shop aus?
(Tief-) Kühlware gehört auf alle Fälle
ins Angebot.

Wie sieht eigentlich der ideale Lebensmittel-Lieferservice aus? Am besten doch superschnell superbillig Superauswahl Superqualität. Leider gibt es diese Kombination nur im Märchen. Worauf aber legen die Kunden wirklich wert? Und was ist betriebswirtschaftlich davon auch leistbar? Diese Fragen stellt sich zur Zeit insbesondere Amazon, denn der Handelsriese schickt sich an, das „weiße“ E-Food-Gebiet Deutschland 2016 zu erobern. Wir versuchen hier mal einen idealen Weiterlesen >

Welcher Online-Supermarkt ist der Beste?

header_logoLebensmittel sind scheinbar die letzte Bastion des stationären Einzelhandels in Deutschland. Auch wenn in Deutschland der Umsatz der Supermarkt-Lieferservices noch sehr gering ist, so gibt es doch einige „große“ Anbieter. Wir haben uns gedacht, dass die Mitarbeiter der Vergleichs-Plattform Simplora doch einen guten Überblick haben müssten und sie gebeten, uns einen Überblick über die Online-Supermärkte zu geben, die deutschlandweit liefern und ein Vollsortiment anbieten. Weiterlesen >

abgelaufen.de als Versuchslabor

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Das Angebot auf www.abgelaufen.de ist
naturgemäß nicht riesig, doch beim
Stöbern kann man Interessantes entdecken.

Lebensmittel, die laut Mindeshaltbarkeitsdatum (MHD) „abgelaufen“ sind, landen in Deutschland in den allermeisten Fällen im Müll – darüber haben wir in einem früheren Blogbeitrag bereits geschrieben (und unter anderem erwähnt, dass das MHD keineswegs angibt, dass Lebensmittel ungenießbar wären, sondern eben nur, dass sie mindestens bis zu diesem Datum einwandfrei sind).

Das MHD ist aber auch für den Lebensmittelhandel eine schwierige Größe. Zwar dürfen Händler rein rechtlich gesehen auch „abgelaufene“ Lebensmittel noch verkaufen, doch kein einziger Kunde kauft Weiterlesen >

Alle Zutaten in einer Box

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Frische Zutaten für ein leckeres Rezept…
versprechen die Koch-Box-Anbieter.

Lebensmittel übers Netz zu kaufen, das ist viel mehr als der Online-Supermarkt oder der Online-Bio/Tee/Feinkost/Spiritousen-Fachhändler. Da gibt es zum Beispiel die personalisierten Lebensmittel. Oder aber die Abo-Kisten (die es eigentlich ja auch schon vor der Online-Zeit gab). Eine neue Art Abo-Kiste aber kam erst so richtig mit dem Internet in Schwung: die Rezept-Abo-Kiste, auch Koch-Box genannt. Die Idee ist super: Regelmäßig kommt ein Karton ins Haus, in dem ein Rezept enthalten ist sowie sämtliche dafür notwendigen Zutaten.

Lohnt sich das denn?

Die Kollegen von gruenderszene.de wollten wissen „Ist die Essensbox von HelloFresh ihr Geld wert?“ Für drei Rezepte lagen die Zutaten – passend zum Rezept portioniert – im Weiterlesen >